Das 11. WWS-C Forum fand an zwei Tagen statt, am 28. Mai 2026 in Luzern und am 2. Juni 2026 in Chur. An beiden Tagen haben wir Zeit mit Kundinnen, Kunden und Partnern verbracht. Auf dem Programm standen die Neuheiten der letzten beiden Jahre, ein vertiefter Blick auf das Thema Webshop, unser Hardware-Partner und der erste Einblick in das neue curionERP. Dazu kamen praktische Themen wie Datensicherung sowie ein Ausblick auf die kommenden Jahre.
Neuheiten 2024 bis 2026
Den Auftakt machte ein Überblick über die Neuerungen aus den Jahren 2024 bis 2026. So waren alle auf demselben Stand für den weiteren Tag.
Webshop: Die Datenbank gibt den Takt vor
Ein Grundsatz zog sich durch den ganzen Vortrag. Die Datenbank ist die zentrale Quelle. Sie liefert die Daten, der Shop verarbeitet sie und spielt die Bestellungen zurück.
Es gibt nicht den einen richtigen Shop. Verschiedene Systeme passen zu verschiedenen Anforderungen.
Der Curion Webshop bietet ein einheitliches Design und ist direkt an die Datenbank angebunden. Shopify punktet mit vielen Erweiterungen und guter Auffindbarkeit bei Google, hat dafür höhere Initialkosten und stösst bei kundenspezifischen Konditionen an Grenzen. WooCommerce erlaubt einfache Rabatte und Aktionen und arbeitet mit einem Datenaustausch in festen Intervallen.
Wie weit eine vollständige Integration gehen kann, zeigte das Beispiel Weber Prevost. Dort werden konfektionierbare Produkte wie Vorhangschienen auf Mass in Echtzeit berechnet, und Zusatzkosten erscheinen direkt im Warenkorb. Ein weiterer Weg führt über Marktplätze wie Galaxus. Produkte lassen sich direkt aus der Warenwirtschaft ausspielen, und Bestellungen kommen wieder in die Warenwirtschaft zurück.
Zwei praktische Hinweise zum Mitnehmen: Ein Webshop braucht intern eine verantwortliche Person, welche die Daten pflegt und die Kontakte zu den Lieferanten hält. Ohne klare Verantwortlichkeiten ist ein Webshop kein sinnvolles Instrument.
Hardware-Partner Novopos
Mit Novopos stellte unser Hardware-Partner seine Lösungen vor und zeigte, wie Kasse und Peripherie mit dem System zusammenspielen.
KI im Alltag
Am Nachmittag ging es um den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag und um die Frage, wo sie heute schon konkret unterstützt. KI ist nicht mehr wegzudenken und wird auch in der Zukunft von Curion eine grosse Rolle spielen.
Einblick in curionERP
Unser Geschäftsführer Flurin Carigiet gab erstmals einen Einblick in das neue curionERP. Es wird als Web-Applikation entwickelt und ist von überall verfügbar, auch mobil ohne VPN oder Citrix. Das Ziel ist eine Technologie, die auch in Zukunft entwicklungsfähig bleibt und sinnvoll eingesetzt werden kann. Alle Erfahrungen und Besonderheiten sowie auch Wünsche von Kundinnen und Kunden aus den vergangenen 30 Jahren fliessen in das neue System ein.
Für bestehende Kunden ist eine Botschaft besonders wichtig. WWS-C bleibt. Es gibt keinen erzwungenen Wechsel. WWS-C wird weiter gepflegt und weiterentwickelt, und beide Systeme lernen voneinander.
Datensicherung
Der Block zur Datensicherung war sehr praktisch. Jeder Betrieb sollte ein Notfallszenario haben. Wer wird angerufen, welche Schritte folgen, wer übernimmt. Curion arbeitet an Lösungen wie einem Disaster-Recovery-Server in der Cloud. Es lohnt sich, vorbereitet zu sein, bevor der Ernstfall eintritt. Uns interessiert Ihre Meinung dazu, die wir im Newsletter gerne abfragen.
Wohin geht der Weg?
Zum Abschluss richteten wir den Blick nach vorne. Die Datenbank soll künftig auf den Webshop gespiegelt werden, was die direkte Anbindung entlastet. Geplant ist zudem die Ablösung von Oracle durch PostgreSQL. Genutzt wird ohnehin nur ein kleiner Teil von Oracle, und bei einem anstehenden Serverwechsel bietet sich der Umstieg an. Curion testet dafür PostgreSQL als Service, also die Datenbank direkt aus dem Netz.
Impressionen
Ein paar Stimmen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Impressionen der beiden Tage gibt es hier unten zu sehen.













